Voyager Textile

Sport- und Funktionsbekleidung

Vollsublimierte Sporttrikots: der Produktionsprozess

Ein vollsublimiertes Trikot wird bedruckt, bevor es zugeschnitten wird. Das Motiv wird für jede Größe auf die tatsächlichen Schnittteile aufgebaut, auf Transferpapier gedruckt, unter Hitze in Polyesterstoff übertragen und dann zugeschnitten und genäht. Weil die Farbe in der Faser sitzt, gibt es keine Druckschicht, die reißen könnte, und weil der Stoff flach bedruckt wird, können Grafiken über das ganze Kleidungsstück und über seine Nähte laufen.

Inhalt

Sublimierte Teamwear kehrt die normale Reihenfolge der Bekleidungsproduktion um. In fast jedem anderen Prozess wird das Kleidungsstück gefertigt und dann veredelt. Hier wird der Stoff veredelt und dann gefertigt, was bedeutet, dass das Motiv auf den Schnitt konstruiert werden muss, bevor ein einziges Teil zugeschnitten wird. Alles Folgende, einschließlich der Frage, wo ein Sponsorenlogo sicher sitzen kann, ergibt sich aus diesem einen Umstand.

Produktionsablauf sublimiertes Trikot

  1. 01Schnitt und TeilelayoutSchnitt vor dem Motiv finalisiert
  2. 02MotivkonstruktionDesign auf die Teile aufgebaut, je Größe
  3. 03AndruckFarbfreigabe auf dem Originalstoff
  4. 04TransferdruckDesign auf Transferpapier gedruckt
  5. 05SublimationHitze überträgt den Farbstoff in das Polyester
  6. 06ZuschnittBedruckte Teile nach Schnittbild zugeschnitten
  7. 07NähenTeile verbunden, Kragen und Säume abgeschlossen
  8. 08Endkontrolle und VerpackungPassgenauigkeit, Farbe, Maße

Warum der Stoff Polyester sein muss

Sublimationsfarbstoff geht unter Hitze vom festen in den gasförmigen Zustand über und verbindet sich mit Polyesterfasern. Auf Baumwolle hält die Farbe nicht in derselben Weise, weshalb vollsublimierte Kleidungsstücke auf Polyesterbasis sind. Mischungen mit geringerem Polyesteranteil nehmen den Druck an, aber mit verringerter Sättigung, was als verwaschener oder Vintage-Effekt wirkt und nicht als Fehler.

Die infrage kommenden Bindungen sind unter Funktionsmaschenware aus Polyester beschrieben. Zwei Konsequenzen folgen. Der Farbstoff ist transparent, er kann also nur Farbe hinzufügen, nie entfernen: Es gibt keine weiße Sublimationstinte, und alles, was weiß erscheinen soll, muss der Stoff selbst sein. Deshalb wird Sublimation auf weißen oder sehr hellen Stoff gedruckt. Und weil die Farbe in der Faser sitzt und nicht auf der Oberfläche, kann die fertige Grafik weder reißen noch abblättern, und sie fügt dem Kleidungsstück weder Gewicht noch Steifigkeit hinzu.

BindungTypische ZusammensetzungRichtwert g/m²VerwendungHinweis
Mikropolyester-Jersey100 % PolyesterEtwa 110 bis 150Leichte Spieltrikots, Event-ShirtsSehr leichte Stoffe können durchscheinen; Blickdichtigkeit prüfen
Polyester-Interlock100 % PolyesterEtwa 145 bis 200Teamtrikots, die mehr Stand und Struktur brauchenGlatte, stabile Oberfläche; eine gute Fläche für detaillierte Motive
Bird-eye- und Mesh-Strukturen100 % PolyesterEtwa 120 bis 180Belüftete Teile, Seiten- und UnterarmeinsätzeOffene Strukturen drucken mit sichtbar anderer Textur
Polyester mit ElasthanPolyester mit etwa 5 bis 15 % ElasthanEtwa 170 bis 240Eng anliegende Rad- und RenntrikotsStretch-Stoff verzerrt das Motiv beim Tragen leicht; das ist einzuplanen
Angerautes Polyester100 % PolyesterEtwa 200 bis 280Trainingsoberteile und Half-Zips für kühleres WetterDer Flor lässt feine Details weicher wirken als eine glatte Oberfläche
Indikative Beschaffungsbereiche für sublimationsgeeignete Maschenware. Die Bindung zählt genauso viel wie das Gewicht: Ein offenes Mesh mit 140 g/m² verhält sich völlig anders als ein dichter Interlock mit demselben Wert.

Das Motiv wird auf den Schnitt konstruiert, nicht auf ein Mock-up gelegt

Das ist der Schritt, der ein professionelles sublimiertes Kleidungsstück von einem schlechten trennt. Das Design ist kein Bild, das auf ein fertiges Shirt gelegt wird. Es ist ein Satz von Dateien in Originalgröße, aufgebaut auf die tatsächlichen Schnittteile, einschließlich der Stoffbereiche, die in den Nahtzugaben verschwinden und beim Zuschnitt verloren gehen.

  • Voller Produktionsmaßstab. Die Teile werden in Originalgröße gedruckt, deshalb muss die Auflösung des Motivs für diese Abmessungen ausreichen. Eine Datei, die am Bildschirm scharf aussieht, ist kein Beleg.
  • Motiv über die Schnittkante hinaus. Das Design reicht über die Teilekante hinaus, denn der Zuschnitt hat eine kleine Toleranz, und eine unbedruckte weiße Kante lässt sich hinterher nicht korrigieren.
  • Nahtzugaben eingerechnet. Ein Randstreifen jedes bedruckten Schnittteils verschwindet in der Naht. Eine Grafik, die genau an der Teilekante endet, scheint am fertigen Kleidungsstück zu früh zu enden.
  • Layouts je Größe. Jede Größe hat andere Schnittteile, deshalb wird das Motiv für jede Größe angelegt und nicht skaliert. Ein Design, das auf M ausgewogen ist, kann auf XL beschnitten wirken, wenn es einfach vergrößert wird.
  • Kritische Elemente weg von den Nähten. Sponsorenlogos, Wappen und Text werden, wo das Design es erlaubt, frei von Nahtlinien positioniert, denn dort wird die Ausrichtungstoleranz aufgebraucht.
  • Ebenenbasierte, editierbare Dateien. Namen, Nummern und Anpassungen je Größe lassen sich aus einer strukturierten Datei weit leichter umsetzen als aus einem auf eine Ebene reduzierten Bild.

Allgemeine Dateianforderungen über alle Veredelungsverfahren hinweg stehen im Leitfaden zu Druckvorlagen, und das Verfahren selbst wird im Leitfaden zur All-over-Sublimation erklärt. Das Anlegen des Motivs auf die Teile wird unter Motivvorbereitung für Sublimation behandelt, und die Anordnung von Wappen, Sponsoren, Nummer und Name unter Motivlayout für Sporttrikots.

Farbmanagement

Sublimationsfarbe entsteht aus dem Zusammenspiel von Tinte, Papier, Druckerprofil, Stoff und Hitze. Dieselbe Datei, auf zwei verschiedenen Stoffen gedruckt, ergibt nicht dasselbe Ergebnis, und kein Bildschirm kann es vorhersagen. Die verlässliche Freigabe ist ein Andruck (Strike-off) auf dem Originalstoff, beurteilt unter Normlicht.

Für Teamwear ist das kaufmännisch relevant, denn Vereins- und Sponsorenfarben sind oft als Markenfarben definiert. Liefern Sie die Referenzen, die Sie haben, verlangen Sie einen Andruck und geben Sie am physischen Ergebnis frei. Lässt sich eine Farbe nicht erreichen, erfährt man das besser beim Andruck als nach 500 Trikots. Die Logik der Farbfreigabe ist dieselbe wie im Leitfaden zur Pantone-Farbabstimmung beschrieben, auch wenn hier gedruckt und nicht gefärbt wird.

Druck und Transfer

Das konstruierte Motiv wird mit Sublimationstinten auf Transferpapier gedruckt, dann laufen Papier und Stoff gemeinsam unter Hitze und Druck, sodass der Farbstoff in die Fasern übergeht. Der Produktionsumfang bestimmt die Anlagentechnik: Flachpressen für die Arbeit Teil für Teil, Rolle-zu-Rolle-Kalander für Meterware.

Nahaufnahme gespiegelter Motive für Trikotteile auf Transferpapier, bereit für den TransferdruckRotationskalander presst bedrucktes Papier auf den StoffBedrucktes Stoffteil wird nach dem Transferdruck abgehoben

Zwei praktische Effekte sollten Sie kennen. Bei zu schwachem Transfer bleibt die Farbe blass und wäscht sich aus; bei zu starkem Transfer können Details verwischen und auf manchen Stoffen Geisterbilder entstehen, wenn das Papier beim Pressen verrutscht. Beides wird, zusammen mit der Farbmigration, unter Warum sich gedruckte Farbe auf Polyester verändert behandelt. Beides wird beim Andruck geklärt, und genau dafür gibt es ihn.

Zuschnitt von bedrucktem Stoff

Sobald der Stoff bedruckt ist, ist der Zuschnitt kein freier Arbeitsgang mehr. Die Teile müssen nach dem gedruckten Design zugeschnitten werden und nicht irgendwo auf dem Ballen, deshalb wird das Schnittbild vom Motiv festgelegt und nicht auf Stoffeffizienz optimiert. Das ist ein Grund, warum sublimierte Produktion anders kalkuliert wird als Cut-and-Sew-Produktion in unbedrucktem Stoff.

Zwei Mitarbeiter legen bedruckte Teile auf einem langen Arbeitstisch aus

Die Ausrichtung wird in dieser Stufe geprüft: Gedruckte Passermarken werden verwendet, damit aneinandergrenzende Teile im richtigen Verhältnis zueinander zugeschnitten werden. Fehler hier lassen sich in der Näherei nicht mehr korrigieren.

Nahtausrichtung: was erreichbar ist

Passgenauigkeit, im Druck auch Passer genannt, bezeichnet, wie genau ein gedrucktes Design fluchtet, sobald die Teile verbunden sind, und bei einem Trikot ist sie ein Qualitätsparameter und kein Detail. Druck, Zuschnitt und Nähen bringen jeweils eine kleine Abweichung ein, diese Abweichungen summieren sich, und das erreichbare Ergebnis wird als Zielwert vereinbart und nicht stillschweigend vorausgesetzt.

  • Kräftige, durchgehende Motive verzeihen kleine Versätze. Ein dünner waagerechter Streifen, der eine Seitennaht kreuzt, zeigt jeden Millimeter.
  • Halten Sie Logos, Nummern und Text von den Nähten fern, wo das Design es erlaubt.
  • Vereinbaren Sie während der Bemusterung eine Ausrichtungstoleranz mit der Fabrik und halten Sie sie als Teil des Prüfstandards fest.
  • Beurteilen Sie die Ausrichtung am freigegebenen Muster, nicht an einem gerenderten Mock-up.

Nähen eines sublimierten Trikots

Die Montage ist konventionelle Cut-and-Sew-Arbeit auf Polyester-Maschenware, meist Overlock für die tragenden Nähte mit Coverstich oder Flatlock, wo ein flacher Abschluss zur Haut gewünscht ist. Für ein einfacheres, auf dieselbe Weise bedrucktes Kleidungsstück siehe den Prozess für sublimierte Funktions-T-Shirts. Die Konstruktionsentscheidungen, auf die es ankommt, betreffen den Halsausschnitt und die Teileaufteilung.

Nähkraft näht ein sublimiertes Trikot an einer Industrienähmaschine
  • Kragen. Zu den Optionen gehören ein mit Eigenstoff eingefasster Halsausschnitt, ein bedruckter oder unbedruckter Rippkragen, ein V-Ausschnitt mit Einsatz oder ein aus dem sublimierten Stoff zugeschnittener Kragen, sodass das Design weiterläuft. Jede Variante sieht anders aus und kostet anders.
  • Teilekonstruktion. Seitenteile, Unterarmzwickel und Mesh-Einsätze sind Schnittentscheidungen, die auch das Motivlayout verändern, deshalb werden sie geklärt, bevor das Design konstruiert wird.
  • Ärmelkonstruktion. Eingesetzt oder Raglan verändert sowohl den Schnitt als auch die Art, wie ein Design über die Schulter läuft.
  • Saumabschluss. Ein einfacher Coverstich-Saum, ein elastischer Saum für Radtrikots oder ein Silikongripper, wo das Kleidungsstück an Ort und Stelle bleiben muss.
  • Reißverschluss bei Half-Zip- und Full-Zip-Modellen. In einen Beleg gesetzt, mit einem so konstruierten Motiv, dass das Design über den Verschluss hinweg korrekt zusammentrifft.

Trikotkonstruktion nach Sportart: Basketball, Volleyball, Handball, Eishockey, Radsport, Motocross und Torwartausstattung

Der Sublimationsprozess ist für jede Sportart derselbe; Schnitt, Teile und Zutaten ändern sich. Die Teileaufteilung bestimmt, wo das Motiv umbricht, deshalb wird die Konstruktion für die Sportart festgelegt, bevor das Design auf den Schnitt ausgearbeitet wird.

SportartKonstruktionsmerkmale
BasketballÄrmellos, tiefe eingefasste Armlöcher, längerer Rumpf; seitliche Mesh-Einsätze; Option als Wendetrikot in Doppellage
VolleyballEng anliegender Stretchschnitt; kurze, Flügel- oder keine Ärmel; Nummern in der Größe, die die Wettkampfregeln vorgeben
HandballEnger Schnitt mit Elasthan; Raglanärmel, das Design ist auf die Raglannaht ausgearbeitet
EishockeyÜbergroß geschnitten, damit es über die Schutzpolster passt; lange Ärmel, doppelte Ellbogen; Fight Strap und Schnürausschnitt
RadsportStretch-Renn- oder Vereinsschnitt, langer Rücken, durchgehender Reißverschluss, Rückentaschen, Silikon-Gripper
MotocrossWeit geschnitten und langärmelig, mit Platz für darunter getragene Protektoren; Mesh-Belüftungen erhalten einen Druck mit anderer Textur
TorwartLange Ärmel, weiterer Schnitt, optional gepolsterte Ellbogen; Motiv getrennt vom Feldspielertrikot
Polster, Fight Straps, Gripper, Schnürausschnitte und Wendevarianten sind handelsübliche Optionen, die pro Projekt in der Angebotsphase bestätigt werden.

Trikots, Shorts und Trainingsoberteile für Vereine und Teams finden Sie auf der Seite Hersteller für Teamwear im Sublimationsdruck.

Namen, Nummern und Sponsorenlogos

Es gibt zwei Wege, und sie unterscheiden sich kaufmännisch.

AnsatzWie er funktioniertAm besten, wenn
In das Motiv sublimiertNamen und Nummern sind Teil der gedruckten Datei, sitzen also in der Faser ohne OberflächenschichtDer Kader vor der Produktion bekannt ist und ohnehin jedes Teil individuell ist
Nachträglich aufgebrachtHeiß applizierte Transfernummern und -buchstaben werden auf ein fertiges Kleidungsstück aufgebrachtNamen sich während einer Saison ändern oder Kader spät gemeldet werden

Sublimierte Namen und Nummern können weder reißen noch abblättern und verändern den Griff nicht, stehen aber mit dem Druck fest. Applizierte Nummern sind flexibel, sitzen aber auf der Oberfläche. Viele Teamwear-Programme nutzen beides: sublimierte Sponsorenmotive und applizierte Spielernamen.

Qualitätskontrolle: sublimationsspezifische Prüfungen

PrüfungWas sie aufdeckt
Farbe gegen den freigegebenen AndruckAbweichungen zwischen Druckchargen oder Stoffballen
Passgenauigkeit über die NähteZuschnitt oder Nähen, das die Ausrichtungstoleranz aufgebraucht hat
Druckschärfe und GeisterbilderPapierbewegung oder falsche Verweilzeit beim Transfer
Vollständige Abdeckung bis zu den KantenUnzureichende Beschnittzugabe über die Schnittkante hinaus
Konsistenz zwischen den Teilen eines KleidungsstücksTeile, die in verschiedenen Durchläufen gedruckt wurden
Position von Logo und NummerVerrutschte Platzierung, am sichtbarsten auf Brust und Rücken
Maße gegen die ToleranzenÜbliche Cut-and-Sew-Genauigkeit
Nahtqualität auf Stretch-StoffFehlstiche und sich öffnende Nähte unter Dehnung

Wo der Einsatz es rechtfertigt, ergänzen Sie die Waschtests um Prüfungen der Licht- und Schweißechtheit, denn Sportbekleidung ist beidem ausgesetzt. Die Prüfverfahren behandelt der Leitfaden zur Qualitätskontrolle.

Fertiges sublimiertes Basketballtrikot, flach ausgelegt, mit eingefasstem Halsausschnitt und eingefassten Armlöchern

Was in ein Tech Pack für sublimierte Trikots gehört

  • Stoff: Polyesterbindung, Gewicht und eventueller Elasthananteil, plus Mesh- oder Einsatzstoffe.
  • Schnitt: Teilelayout, Ärmelkonstruktion, Seitenteile und Einsätze.
  • Motiv: ebenenbasierte Dateien, auf den Schnitt aufgebaut, in Originalgröße, mit eingerechneter Beschnittzugabe und Nahtzugabe, je Größe.
  • Farbreferenzen und Bestätigung, dass die Freigabe am Andruck erfolgt.
  • Kragenkonstruktion und Halsabschluss.
  • Namen und Nummern: sublimiert oder appliziert, mit Schriften, Größen und Positionen.
  • Sponsorenlogos mit Positionen, gemessen ab festen Punkten.
  • Saum- und Ärmelabschlüsse, einschließlich Gummi oder Gripper, wo verwendet.
  • Größenbereich und Aufteilung, mit Maßtabelle und Toleranzen.
  • Etiketten: gedruckt oder gewebt, und ob ein gedrucktes Nackenlabel verwendet wird.
  • Verpackung: Einzelverpackung im Beutel, Kennzeichnung mit Name oder Nummer je Teil, wo relevant.

Bemusterung

Sublimierte Produktion hat zwei Freigabepunkte statt einem. Der erste ist der Andruck, der Farbe und Druckqualität auf dem Originalstoff klärt. Der zweite ist das genähte Muster, das Passform, Teileausrichtung, Kragenkonstruktion und Verarbeitung klärt. Nur den zweiten freizugeben, verschwendet eine Runde, denn ein an einem fertigen Muster entdecktes Farbproblem bedeutet Neudruck.

Prüfen Sie neben der Mustergröße auch die größte und die kleinste Größe, denn das Motiv wird je Größe angelegt, und die Balance kann sich an den Enden verschieben. Die allgemeine Abfolge ist im Leitfaden zur Bemusterung beschrieben.

Mindestmengen, Kosten und was ein sublimiertes Trikot teuer macht

Sublimation kalkuliert sich anders als andere Veredelung. Es gibt keine Siebe und keine Farbseparationen, deshalb drucken ein zehnfarbiges und ein zweifarbiges Design auf dieselbe Weise und kosten im Druck dasselbe. Was Geld kostet, ist die Motivvorbereitung, die je Größe und je Modell anfällt, und der Umstand, dass die Teile nach dem gedruckten Design zugeschnitten werden müssen und nicht nach dem effizientesten Schnittbild.

Für die vollflächige Sublimationsproduktion gilt bei Voyager Textile dieselbe Mindestmenge wie für andere kundenspezifische Bekleidung: 300 Stück pro Farbe und Modell, wobei die Größen innerhalb dieser Menge aufgeteilt werden können. Siehe den Leitfaden zur MOQ.

Bevor Sie eine Anfrage für sublimierte Trikots senden

  • Bekleidungstyp: Spieltrikot, Trainingsoberteil, Rad- oder Renntrikot
  • Polyesterbindung und Gewicht, plus eventuelle Mesh-Einsätze
  • Motivdateien, ebenenbasiert und in Originalgröße, wo verfügbar
  • Farbreferenzen für Vereins- und Sponsorenfarben
  • Kragen- und Halskonstruktion
  • Ärmelkonstruktion und Saumabschluss
  • Namen und Nummern: sublimiert oder appliziert, mit dem Kader, falls bekannt
  • Positionen der Sponsorenlogos
  • Größenbereich und Aufteilung, einschließlich individueller Größen
  • Stückzahl, unter Berücksichtigung der Mindestmenge von 300 Stück pro Farbe und Modell
  • Verpackung: Einzelverpackung im Beutel und Kennzeichnung je Spieler, falls erforderlich

Referenzen sublimierter Trikots, produziert von Voyager Textile

Nach Kundenspezifikation produziert, mit Sublimationsdruck im eigenen Haus.

Fragen von Einkäufern

Wie wird ein vollsublimiertes Sporttrikot hergestellt?

Zuerst wird der Schnitt finalisiert, dann wird das Motiv für jede Größe auf die einzelnen Teile konstruiert. Das Design wird auf Transferpapier gedruckt, unter Hitze und Druck in Polyesterstoff übertragen, und erst dann werden die Teile zugeschnitten und genäht. Weil der Stoff flach bedruckt wird, kann das Design über das ganze Kleidungsstück und über seine Nähte laufen.

Warum braucht Sublimation Polyester?

Sublimationsfarbstoff verbindet sich unter Hitze mit Polyesterfasern. Baumwolle hält ihn nicht in derselben Weise, die Farbe würde also nicht halten. Mischungen mit geringerem Polyesteranteil nehmen den Druck bei verringerter Sättigung an, was eine verwaschene Optik ergibt und keinen Fehler.

Kann ein sublimiertes Trikot weiße Elemente haben?

Nur dort, wo der Stoff selbst weiß ist, denn Sublimationstinte ist transparent, und es gibt keine weiße Tinte. Deshalb wird Sublimation auf weißen oder sehr hellen Stoff gedruckt, wobei alle Farbe durch den Druck entsteht.

Welche Temperatur wird für die Sublimation verwendet?

Das hängt von Anlage, Tinte und Stoff ab. Der Tintenhersteller Sawgrass veröffentlicht als Ausgangspunkt etwa 400 °F, rund 204 °C, für 35 bis 40 Sekunden bei mittlerem Druck auf Polyester und stellt klar, dass Presstabellen ein Ausgangspunkt sind und die tatsächliche Presstemperatur gemessen werden sollte. Industrielle Rolle-zu-Rolle-Kalander fahren andere Kombinationen, deshalb werden die Parameter durch Tests auf dem konkreten Stoff bestätigt.

Kann das Design über die Nähte weiterlaufen?

Ja, und das ist der Hauptgrund, sich für Vollsublimation zu entscheiden. Die Passung ist an jedem Teil annähernd genau, aber nicht perfekt, denn Drucken, Zuschnitt und Nähen tragen jeweils eine kleine Toleranz bei. Halten Sie Logos, Nummern und Text von den Nähten fern, wo das Design es erlaubt.

Braucht man für jede Größe ein eigenes Motiv?

Ja. Jede Größe hat andere Schnittteile, deshalb wird das Motiv je Größe angelegt und nicht skaliert. Ein Design, das auf M ausgewogen ist, kann auf XL beschnitten oder gedehnt wirken, wenn es einfach vergrößert wird.

Sollten Spielernamen und Nummern sublimiert oder appliziert werden?

Sublimierte Namen und Nummern sitzen in der Faser, können also weder reißen noch abblättern und verändern den Griff nicht, müssen aber vor dem Druck bekannt sein. Applizierte Transfernummern lassen sich später aufbringen, was zu spät bestätigten Kadern oder Namen passt, die sich während einer Saison ändern. Viele Programme kombinieren beides.

Wie hoch ist die Mindestbestellmenge für sublimierte Trikots?

Bei Voyager Textile 300 Stück pro Farbe und Modell, wie bei anderer kundenspezifischer Bekleidung. Die Größen können innerhalb der 300 Stück aufgeteilt werden.

Reißt oder verblasst ein sublimierter Druck?

Er kann weder reißen noch abblättern, denn die Farbe sitzt in der Faser und nicht auf der Oberfläche. Die Farbe kann bei längerer Einwirkung von starkem Licht und hoher Hitze verblassen, was das Verhalten von gefärbtem Polyester ist und kein Fehler des Drucks. Spezifizieren Sie Prüfungen der Licht- und Schweißechtheit, wo der Einsatz es rechtfertigt.

Wie wird die Farbe für ein sublimiertes Trikot freigegeben?

An einem Andruck auf dem Originalstoff, beurteilt unter Normlicht. Sublimationsfarbe hängt vom Zusammenspiel von Tinte, Papier, Druckerprofil, Stoff und Hitze ab, deshalb ist kein Bildschirm und kein digitaler Proof ein verlässlicher Beleg.

Können Mesh-Einsätze in ein sublimiertes Trikot integriert werden?

Ja, und sie sind zur Belüftung an Seiten und Unterarmen üblich. Offene Strukturen drucken mit sichtbar anderer Textur als ein glatter Interlock, deshalb sollten sie im Andruck enthalten sein, statt die Farbe nur am Hauptstoff freizugeben.

Können sublimierte Trikots später mit denselben Farben nachbestellt werden?

Ja, und der freigegebene Andruck ist das, was es verlässlich macht. Bewahren Sie das freigegebene gedruckte Muster und die Motivdateien auf und verlangen Sie einen neuen Andruck, wenn sich Stofflieferant oder Ballen ändert, denn der Stoff beeinflusst das Druckergebnis.

Dieses Kleidungsstück bei Voyager Textile bestellen

  • Jedes Kleidungsstück wird auf Bestellung nach Ihrem eigenen Design gefertigt.
  • Die Mindestbestellmenge liegt bei 300 Stück pro Farbe und pro Modell. Die Größen lassen sich innerhalb der 300 aufteilen, und für eine individuelle Pantone-Farbe gilt dasselbe Minimum von 300 Stück. Stoffe auf Polyesterbasis werden gesondert bewertet.
  • Ein Muster dauert 5 bis 7 Werktage. Die Serienproduktion dauert 4 bis 5 Wochen nach der Musterfreigabe; Entwicklung, Bemusterung und Versand kommen hinzu.
  • Zuschnitt, Nähen, Stickerei, Transferdruck und Sublimationsdruck erfolgen in unserer eigenen Fabrik in der Türkei. Siebdruck und die Wäsche fertiger Kleidungsstücke werden mit Partnerbetrieben koordiniert.

Mengen, Zeitplan und alle offenen Punkte werden je Projekt im Angebot bestätigt, sobald uns Ihre Spezifikation oder Ihr Tech Pack vorliegt.

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Senden Sie uns Motiv, Stoffanforderung und Kader oder Größenaufteilung. Wir legen das Design passend zu den Schnittteilen an, fertigen einen Andruck zur Freigabe und bemustern vor der Serie. Die Produktion beginnt bei 300 Stück pro Farbe und Modell.

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