Voyager Textile

Jersey- und Sweat-Maschenware

T-Shirt-Herstellung: der Produktionsprozess

Ein T-Shirt entsteht aus rundgestricktem Single Jersey. Der Stoff wird geprüft und relaxiert, nach Schnittbild gelegt und zugeschnitten, wo das Motiv es verlangt, schon als Schnittteil veredelt und anschließend montiert: Schultern schließen und mit Band verstärken, Halsbündchen ansetzen, Ärmel einsetzen, Seitennähte schließen und Säume mit Coverstich nähen. Viele Qualitätsprobleme in der T-Shirt-Produktion entstehen in der Stoffstufe, nicht in der Näherei.

Inhalt

Ein T-Shirt wirkt wie das einfachste Kleidungsstück, das eine Fabrik fertigen kann, und gemessen an den Näharbeitsgängen ist es das beinahe auch. Schwierig macht es der Stoff. Single Jersey bewegt sich: Er relaxiert, er läuft ein, er kann sich verdrehen, und jede dieser Eigenschaften zeigt sich in einem Kleidungsstück, das korrekt zugeschnitten wurde und zwei Wochen später falsch misst. Diese Seite folgt dem Prozess, den eine Fabrik tatsächlich fährt, und zeigt, wo die Entscheidungen fallen.

Produktionsablauf T-Shirt

  1. 01StoffkontrolleFarbton, Breite, Gewicht, Fehler
  2. 02RelaxierenStoff erholt sich vor dem Zuschnitt
  3. 03Legen und ZuschnittSchnittbild, Fadenlauf, Bündeln
  4. 04Veredelung der SchnittteileWo der Druck ein flaches Teil braucht
  5. 05MontageSchultern, Halsbündchen, Ärmel, Seitennähte
  6. 06SäumenÄrmelsäume und unterer Saum mit Coverstich
  7. 07Endfertigung und EndkontrolleFäden entfernen, dämpfen, messen, prüfen
  8. 08Etikettieren und VerpackenFalten, Beutel, Karton

Was ein T-Shirt produktionstechnisch ist

Ein T-Shirt ist ein Kleidungsstück aus Kulierware, normalerweise aus Single Jersey zugeschnitten, mit eingesetztem oder überschnittenem Ärmel, einem Halsausschnitt mit Bündchen oder Einfassung sowie Ärmelsäumen und unterem Saum. Es besteht in der Regel aus Vorderteil, Rückenteil, zwei Ärmeln und einem Halsbündchen, weshalb das Nähen schnell geht und die Stoffentscheidung einen großen Teil des Qualitätsrisikos trägt.

Stoff: Single Jersey und seine Verwandten

Single Jersey ist der Standardstoff für T-Shirts: eine einfache Kulierware (Rechts-Links-Ware) mit glatter rechter Seite und Maschenstruktur auf der linken Seite. Er wird auf Rundstrickmaschinen hergestellt, entweder aufgeschnitten in offener Breite oder als Schlauch. Der Schlauch ist kaufmännisch relevant, denn Schlauchware lässt sich so zuschneiden, dass der Rumpf keine Seitennähte hat, was sowohl die Optik als auch den Zuschnitt verändert.

BindungTypische ZusammensetzungRichtwert g/m²Geeignet fürWorauf zu achten ist
Single Jersey, feines Garn100 % gekämmte Baumwolle, 30/1 oder feinerEtwa 140 bis 160Leichte und Promotion-T-Shirts, heiße KlimazonenBlickdichtigkeit in Weiß und hellen Farbtönen vor der Freigabe prüfen
Single Jersey, Standard100 % gekämmte Baumwolle, etwa 24/1Etwa 165 bis 190; eine Strickerei listet 24/1 bei 175 g/m²Alltags-T-Shirts für Handel und UnternehmenDer übliche Kompromiss zwischen Griff und Kosten
Single Jersey, schwer100 % gekämmte Baumwolle, gröberes Garn oder dichtere BindungEtwa 200 bis 250Premium- und Boxy-PassformenMehr Stoff pro Teil, also steigen Stückkosten und Kartongewicht
Single Jersey mit ElasthanEtwa 95 % Baumwolle mit 5 % ElasthanEtwa 150 bis 200; eine Strickerei listet ein angerautes 40/1 und 5 % Elasthan bei 150 g/m²Körpernahe Damen-T-Shirts, engere SilhouettenElasthan verändert das Einlaufverhalten und braucht ein eigenes Passformmuster
Interlock100 % gekämmte BaumwolleEtwa 170 bis 200; eine Strickerei listet 40/1 bei 170 g/m² und 36/1 bei 190 g/m²Glattere, stabilere T-Shirts und KinderbekleidungStabiler als Single Jersey und rollt sich an der Kante nicht ein
Mischungen und Tri-BlendsBaumwolle mit Polyester, teils mit ViskoseEtwa 150 bis 200Haltbarkeit, geringeres Einlaufen, melierte OptikDie Fasern nehmen Farbstoff unterschiedlich an, genau das erzeugt die melierte Optik
Grammaturen sind indikative Beschaffungsbereiche, keine Normen. Die Einzelwerte unten stammen aus den veröffentlichten Artikelspezifikationen einer türkischen Strickerei; Garnfeinheit, Maschendichte und Ausrüstung verschieben das Ergebnis.

Programme für Merch, Werbetextilien, Firmenbekleidung und Berufsbekleidung in T-Shirts finden Sie auf der Seite T-Shirt-Hersteller.

Zusammensetzung und Grammatur sind nur ein Teil der Spezifikation. Die Garnqualität entscheidet, wie der Stoff nach zehn Wäschen aussieht: Bei gekämmter Baumwolle sind die kurzen Fasern entfernt, sie ist deshalb glatter und pillt weniger als kardierte, und ringgesponnenes Garn ist feiner und weicher als Open-End-Garn. Geben Sie das neben der Grammatur an, denn zwei Stoffe mit gleichem Gewicht und gleicher Zusammensetzung können sich sehr unterschiedlich verhalten. Die Grammatur im Allgemeinen behandelt der Leitfaden zur Grammatur, das Faserverhalten der Leitfaden zur Zusammensetzung.

Relaxieren des Stoffs und warum es die Maße entscheidet

Maschenware verlässt die Strickmaschine, die Färberei und die Ausrüstungslinie unter Spannung. Wird sie in diesem Zustand zugeschnitten, ziehen sich die Teile danach zusammen, und das fertige Teil misst zu kurz, meist in der Länge. Relaxieren ist der bewusste Schritt, die Ballen zu öffnen und den Stoff vor dem Legen ausliegen und sich erholen zu lassen, und es ist eine der wirksamsten Maßnahmen, um die Maße eines T-Shirts zu kontrollieren.

Zwei zusammenhängende Entscheidungen gehören hierher. Erstens, ob die Maße in der Spezifikation vor oder nach dem Waschen gelten, denn ein Kleidungsstück kann in der Kontrolle innerhalb der Toleranz liegen und nach der ersten Wäsche des Kunden außerhalb. Zweitens, ob der Stoff in der Ausrüstung kompaktiert wird, ein mechanisches Verfahren, das den Stoff vorschrumpft und spätere Maßänderungen verringert. Klären Sie beides bei der Spezifikationsprüfung und nicht erst in der Kontrolle.

Spiralität: das Verdrehen nach dem Waschen

Spiralität ist der Effekt, bei dem sich die Seitennähte eines T-Shirts nach dem Waschen um den Rumpf drehen, sodass das Kleidungsstück verdreht wirkt. Es ist ein Stoff- und Garnphänomen, kein Nähfehler. Die Textilforschung führt es in erster Linie auf Restdrall im Garn zurück: Ein gedrehtes Garn, zu einer Masche verstrickt, versucht sich beim Relaxieren des Stoffs aufzudrehen, und die Maschen stellen sich dadurch schräg.

Die praktischen Stellschrauben liegen alle vor der Näherei, und die vollständige Diagnose, einschließlich der Frage, wie sich Spiralität von einem Zuschnitt außerhalb des Fadenlaufs unterscheiden lässt, steht unter Warum sich T-Shirts nach dem Waschen verdrehen. Feinere Garne und lockerere Bindungen verstärken den Effekt, während eine dichtere Maschenstruktur die Maschenbewegung einschränkt und ihn verringert. Gezwirnte Garne, Plattieren und der Wechsel von S- und Z-gedrehten Garnspulen an der Strickmaschine können ihn erheblich verringern oder beseitigen. Kompaktieren in der Ausrüstung hilft. Auch die Zuschnittrichtung spielt eine Rolle, denn werden alle Teile in derselben Richtung zugeschnitten, kann sich der Effekt verstärken, während gegenläufige Richtungen ihn teilweise aufheben können.

Schnitte und was freizugeben ist

Ein T-Shirt-Schnitt wird mit wenig Bewegungszugabe angelegt, weil der Stoff dehnbar ist. Die Maße, die den Charakter des Kleidungsstücks bestimmen, sind die Rumpflänge ab dem höchsten Schulterpunkt, die Brustweite, die Schulterbreite, Ärmellänge und Ärmelweite sowie Halsweite und Halstiefe. Jedes Maß braucht einen Zielwert und eine Toleranz; ohne Toleranzen hat der Kontrolleur keinen Standard, den er anwenden könnte.

Auch die Passformabsicht muss schriftlich festgehalten werden, denn dieselbe Brustweite ergibt ein reguläres oder ein Oversized-T-Shirt, je nachdem, wo die Schulter sitzt und wie tief das Armloch ist. Die Gradierung überträgt dann die Basisgröße, und gerade die Halsweite sollte nicht im selben Maß wachsen wie der Rumpf. Wie das im Einzelnen funktioniert, behandelt der Leitfaden zu Schnitt und Gradierung.

Zuschnitt

Relaxierter Stoff wird in Lagen nach einem Schnittbild gelegt, das jedes Teil jeder Größe in der Stofflage anordnet. Den weiteren Zusammenhang der Zuschneiderei, einschließlich Stoffen mit Strichrichtung, Farbgruppen und Rapportanpassung, beschreibt Die Zuschneiderei. Für T-Shirts sind drei Punkte entscheidend. Die Teile müssen dem Fadenlauf folgen, denn ein Rumpf außerhalb des Fadenlaufs verdreht sich unabhängig von der Spiralität des Stoffs. Die Farbgleichheit wird über die Ballen hinweg geprüft, damit ein einzelnes Kleidungsstück nie Teile aus zwei verschiedenen Farbpartien kombiniert. Und die zugeschnittenen Teile werden nach Größe und Farbe gebündelt, damit sie durch Veredelung und Montage zusammenbleiben.

Mitarbeiter im Zuschnitt mit einer Stoßmessermaschine am Legetisch

Wann Druck und Stickerei aufgebracht werden

Hier unterscheidet sich die T-Shirt-Produktion vom Veredeln fertiger Blanks. Ein großer Rumpfdruck wird normalerweise vor der Montage auf das zugeschnittene Vorderteil aufgebracht, weil ein flaches Teil gleichmäßig auf der Presse liegt, der Druck bis an die Nahtlinie reichen kann und keine Rückseite des Kleidungsstücks geschützt werden muss. Siebdruck und Transferdruck werden in der Serienproduktion beide so gehandhabt.

  • Siebdruck auf Schnittteilen. Effizient für Designs mit einer begrenzten Zahl von Volltonfarben; jede Farbe bedeutet ein Sieb und einen Rüstvorgang, deshalb treibt die Zahl der Farben die Kosten.
  • Transferdruck, einschließlich DTF. Bewältigt fotorealistische und mehrfarbige Motive mit geringem Rüstaufwand, aufgebracht auf Schnittteile oder fertige Kleidungsstücke, je nach Platzierung.
  • Stickerei. Für Brustpositionen vor der Montage auf dem Schnittteil ausgeführt. Auf leichtem Single Jersey braucht sie ein geeignetes Stickvlies, denn dichte Stiche verziehen eine ungestützte Maschenware.
  • Gedruckte Nackenlabels. Werden statt eines eingenähten Etiketts aufgebracht, was den Halsabschluss beeinflusst, und müssen deshalb vor der Konstruktion entschieden werden.
  • Sublimation. Für Baumwoll-T-Shirts nicht anwendbar. Für Funktions-T-Shirts aus Polyester siehe den Prozess für sublimierte Funktions-T-Shirts.

Welches Verfahren zu welchem Motiv und welcher Menge passt, vergleicht der Leitfaden zur Veredelung, und was die Dateien enthalten müssen, beschreibt der Leitfaden zu Druckvorlagen.

Nähen: die Konstruktionsreihenfolge

Ein einfaches Rundhals-T-Shirt wird in einer kurzen, festen Reihenfolge montiert, überwiegend auf Overlock- und Coverstich-Maschinen, und es lohnt sich zu wissen, was diese Stichtypen jeweils leisten, bevor Sie die Reihenfolge lesen.

Nahaufnahme von Nadel und Nähfuß beim Nähen eines Trikotteils
  1. Schultern schließen. Vorder- und Rückenteil werden an den Schulternähten mit Overlock verbunden.
  2. Schultern mit Band verstärken. Ein schmales Band wird in die Schulternaht eingenäht, damit sie sich beim Tragen nicht dehnt. Auf leichtem Jersey ist es dieses Band, das die Schulterlinie dauerhaft gerade hält.
  3. Halsbündchen ansetzen. Das Bündchen wird zum Ring geschlossen, um den Halsausschnitt angesetzt und geschlossen, dann wird die Naht abgesteppt oder abgedeckt. Das ist der Arbeitsgang mit der geringsten Fehlertoleranz.
  4. Ärmel einsetzen. Die Ärmel werden flach angesetzt, bevor die Seitennähte geschlossen werden, was schneller ist und auf Jersey ein sauberes Armloch ergibt.
  5. Seiten- und Unterarmnähte schließen. Eine durchgehende Overlocknaht vom Ärmelsaum bis zum unteren Saum.
  6. Ärmel und Unterkante säumen. Coverstich, der sich mit dem Stoff dehnt, statt zu reißen.
  7. Etiketten anbringen. Nacken-, Größen- und Pflegeetiketten, positioniert wie spezifiziert, sofern kein gedrucktes Nackenlabel sie ersetzt.

Ein Rumpf aus Schlauchware ändert Schritt fünf: Es gibt keine Seitennähte zu schließen, denn der Rumpf wird aus dem gestrickten Schlauch zugeschnitten. Das ist günstiger und spart eine Naht, nimmt aber auch die Formgebung, die eine Seitennaht erlaubt, und eignet sich deshalb für gerade geschnittene Modelle und nicht für taillierte.

Das Halsbündchen im Detail

Mehr T-Shirt-Reklamationen gehen auf den Halsausschnitt zurück als auf alles andere. Das Bündchen ist ein separater Stoff, meist eine 1x1- oder 2x2-Rippe, manchmal mit geringem Elasthananteil für das Rückstellvermögen. Drei Spezifikationspunkte entscheiden, ob der Halsausschnitt seine Form behält.

Nahaufnahme des Halsbündchens an einem türkisfarbenen T-Shirt mit RundhalsausschnittGraues T-Shirt mit schwarzem Halsbündchen in Kontrastfarbe und einem Brustdruck
  • Bündchenqualität und Rückstellvermögen. Ein Bündchen, das sich beim Überziehen dehnt und nicht zurückspringt, ist der klassische Fehler. Prüfen Sie das Rückstellvermögen am Muster, indem Sie den Halsausschnitt dehnen und loslassen.
  • Bündchenbreite und das Verhältnis, in dem es angesetzt wird. Der Bündchenring wird etwas kürzer als der Halsausschnitt zugeschnitten und beim Nähen gedehnt. Zu wenig Spannung ergibt einen welligen Halsausschnitt; zu viel einen gekräuselten.
  • Maß der Halsweite. Es sollte am Muster gemessen und mit einer Toleranz versehen werden, denn es ist das Maß, das Kunden zuerst bemerken.

Die Farbe ist eine weitere Falle. Bündchen und Rumpf sind unterschiedliche Bindungen, und selbst wenn beide auf denselben Standard gefärbt sind, können sie leicht unterschiedlich wirken. Geben Sie das Bündchen gegen den freigegebenen Rumpfstoff frei und nicht gegen eine Papierreferenz, wie im Leitfaden zur Farbabstimmung erklärt.

Etiketten, Hangtags und Branding

  • Gewebtes oder gedrucktes Hauptetikett innen im Nacken oder ein gedrucktes Nackenlabel direkt auf dem Stoff.
  • Größenetikett, entweder separat oder mit dem Hauptetikett kombiniert.
  • Pflege- und Zusammensetzungsetikett mit den Angaben, die Ihr Markt verlangt, meist innen im Nacken oder in der Seitennaht.
  • Optionale Saum- oder Ärmeletiketten für das Branding.
  • Hangtags, am Nackenetikett oder an einem Knopfloch befestigt, mit spezifizierter Befestigungsart.

Der Etiketteninhalt ist in den meisten Märkten eine rechtliche Frage, und die Verantwortung liegt normalerweise bei der Marke oder beim Importeur, nicht bei der Fabrik. Siehe die Leitfäden zur Kennzeichnung in der EU und in den USA sowie den Leitfaden zu Etiketten und Verpackung für die physischen Komponenten.

Endfertigung, Bügeln und Verpackung

T-Shirts werden von losen Fäden befreit, geprüft und normalerweise gedämpft statt hart gebügelt. Starkes Bügeln kann auf Baumwolljersey die Oberfläche glänzend machen und das Teil dehnen; deshalb sind leichtes Dämpfen und kontrolliertes Falten die übliche Behandlung. Bedruckte Teile werden so gehandhabt, dass der Druck nicht direkt bei hoher Hitze gepresst wird.

Faltart, Einzelverpackung im Polybeutel, Größenaufkleber und Kartonsortierung werden festgelegt, bevor der Auftrag die Verpackung erreicht, denn das Umpacken von Fertigware ist langsam. Sortenreine Kartons nach Größe und Farbe passen zu Distributionszentren; gemischte Kartons passen zur Direktlieferung an einzelne Standorte.

Qualitätskontrolle und die Fehler, die tatsächlich auftreten

PrüfungWas sie aufdeckt
Maße gegen die ToleranztabelleEinlaufen und Zuschnittabweichungen, am häufigsten in der Rumpflänge
Rückstellvermögen und Optik des HalsausschnittsWelliges oder gekräuseltes Bündchen, schlechte Bündchenqualität
Spiralität nach einem WaschtestGarndrall- und Ausrüstungsprobleme, die erst nach dem Waschen sichtbar werden
Farbgleichheit innerhalb eines Teils und zwischen TeilenTeile aus verschiedenen Ballen oder Farbpartien
Druckposition, -größe und -aushärtungVerrutschte Platzierung und unzureichend ausgehärtete Druckfarbe, die beim Waschen reißt
Vorhandensein des Schulterbands und NahtfestigkeitDie Naht, die beim Tragen zuerst versagt
Etiketteninhalt und -positionKonformität und Retouren

Prüfniveaus, Fehlerklassifizierung und Labortests, die sich lohnen, behandelt der Leitfaden zur Qualitätskontrolle. Für T-Shirts zahlen sich am häufigsten die Prüfungen der Maßhaltigkeit nach dem Waschen und der Farbechtheit gegen Waschen und Reiben aus.

Was in ein T-Shirt-Tech-Pack gehört

  • Stoff: Bindung, Zusammensetzung, Garnqualität, wo sie eine Rolle spielt, Ziel-Grammatur mit Bereich und Ausrüstung.
  • Rumpfmaße: Länge ab dem höchsten Schulterpunkt, Brust, Saumweite, Schulter, mit Toleranzen.
  • Ärmelmaße: Länge, Ärmelweite und Armloch.
  • Halsausschnitt: Bündchentyp und -breite, Halsweite und Halstiefe sowie ob die Naht abgesteppt oder abgedeckt wird.
  • Schulterband: ob erforderlich und in welcher Breite.
  • Säume: Tiefe von Ärmelsaum und unterem Saum sowie Stichtyp.
  • Rumpfkonstruktion: Seitennähte oder Schlauchware.
  • Druck oder Stickerei: Motivdateien, tatsächliche Größe und Platzierung, gemessen ab dem höchsten Schulterpunkt.
  • Etiketten: Haupt-, Größen- und Pflegeetikett mit Inhalt und Position oder stattdessen ein gedrucktes Nackenlabel.
  • Farben: Pantone-Referenzen oder freigegebene Stoffmuster, einschließlich des Bündchens.
  • Verpackung: Faltart, Polybeutel, Hangtag, Kartonsortierung.

Bemusterung vor der Serie

T-Shirts sind einfach genug, dass die Bemusterung oft kurz ist, aber stattfinden muss sie trotzdem. Ein erstes Muster belegt Konstruktion und Maße. Eine Überarbeitung passt meist Passform oder Halsausschnitt an. Ein Vorproduktionsmuster im tatsächlichen Serienstoff, mit dem echten Bündchen, dem endgültigen Druck und den endgültigen Etiketten, ist das Muster, das den Auftrag absichert, denn es ist das Muster, gegen das die Serie geprüft wird.

Wo eine kundenspezifische Farbe im Spiel ist, wird vor der Serienfärbung ein Lab Dip auf dem tatsächlichen Stoff freigegeben. Wo ein Druck im Spiel ist, bestätigt ein Andruck (Strike-off) auf dem tatsächlichen Stoff Farbe und Verhalten der Druckfarbe. Keines von beiden lässt sich am Bildschirm beurteilen. Die Stufen und was jeweils zu prüfen ist, stehen im Leitfaden zur Bemusterung.

Was Kosten und Komplexität treibt

  • Grammatur und Stoffqualität. Meist der größte einzelne Posten und ein direkter Multiplikator: Ein T-Shirt mit 240 g/m² verbraucht rund ein Drittel mehr Stoff als eines mit 180 g/m².
  • Stoffverbrauch. Längere Rümpfe und breitere Oversized-Schnitte verbrauchen mehr Stoff pro Teil, bevor sich irgendetwas anderes ändert.
  • Farbentscheidung. Lagerfarbe oder kundenspezifische Färbung mit eigener Freigabe und Mindestmenge.
  • Druckfarben und Platzierungen. Jedes Sieb und jede Platzierung ist ein eigener Rüstvorgang.
  • Stückzahl. Rüstkosten verteilen sich auf den Auftrag, weshalb der Stückpreis knapp über der Mindestmenge am schnellsten fällt.
  • Etiketten und Verpackung. Pro Teil gering, über ein Programm hinweg leicht unterschätzt.

Die vollständige Kostenanatomie steht im Leitfaden zu den Kosten, und wie Mindestmengen zustande kommen, im Leitfaden zur MOQ. Voyager Textile produziert kundenspezifische Bekleidung ab 300 Stück, die Produktion in kundenspezifischer Pantone-Farbe ebenfalls ab 300 Stück.

Bevor Sie eine T-Shirt-Anfrage senden

Alles, was Sie noch nicht beantworten können, lässt sich als „noch zu bestätigen“ markieren; mit einer benannten offenen Frage lässt sich gut arbeiten.

  • Stoffbindung, Zusammensetzung und Ziel-Grammatur oder der vorgesehene Einsatz
  • Passformabsicht: regulär, tailliert, oversized
  • Größenbereich und Aufteilung je Größe
  • Maßtabelle für die Basisgröße oder ein Referenzteil
  • Farben, mit Pantone-Referenzen bei kundenspezifischer Farbe
  • Typ des Halsbündchens und ob ein gedrucktes Nackenlabel gewünscht ist
  • Motiv für Druck oder Stickerei, Größe und Platzierung
  • Etikettensatz und Pflegeangaben für Ihren Markt
  • Stückzahl je Modell und Farbe
  • Verpackungsanforderungen und Zielland

T-Shirt-Referenzen, produziert von Voyager Textile

Zuvor nach Kundenspezifikation produziert. Nichts davon ist Lagerware; nennen Sie eine Artikelnummer, um von einer bestehenden Konstruktion auszugehen.

Fragen von Einkäufern

Wie wird ein T-Shirt hergestellt?

Single-Jersey-Stoff wird geprüft und relaxiert, nach Schnittbild gelegt und zugeschnitten und dort, wo das Motiv eine flache Fläche braucht, bereits als Schnittteil veredelt. Die Teile werden dann montiert: Schultern schließen und mit Band verstärken, Halsbündchen ansetzen, Ärmel einsetzen, Seitennähte schließen und Säume mit Coverstich nähen. Das Kleidungsstück durchläuft die Endfertigung, wird gegen das freigegebene Muster gemessen, etikettiert und verpackt.

Welcher Stoff wird für T-Shirts verwendet?

Single Jersey ist der Standard, meist aus gekämmter Baumwolle. Baumwolle mit geringem Elasthananteil wird für körpernahe Modelle verwendet, Mischungen aus Baumwolle und Polyester für Haltbarkeit und geringeres Einlaufen, Interlock dort, wo ein glatterer, stabilerer Stoff gewünscht ist.

Welche Grammatur ist für ein T-Shirt richtig?

Etwa 165 bis 190 g/m² passen zu den meisten T-Shirts für Handel und Unternehmen. Rund 140 bis 160 g/m² sind für leichte und Promotion-Programme üblich, 200 bis 250 g/m² für Premium- oder Boxy-Passformen. Das sind Beschaffungsbereiche und keine Normen; Garn, Bindung und Ausrüstung verändern, wie sich ein bestimmtes Gewicht anfühlt.

Warum verdrehen sich T-Shirts nach dem Waschen?

Das ist Spiralität, verursacht hauptsächlich durch Restdrall im Garn, der sich beim Relaxieren des Stoffs löst. Sie wird von Garndrall und Garnfeinheit, Maschendichte, Ausrüstung und Zuschnittrichtung beeinflusst und deshalb bei der Stoffauswahl angegangen und nicht in der Näherei. Verlangen Sie einen Waschtest am Muster, wenn Ihr Programm empfindlich darauf reagiert.

Wird gedruckt, bevor oder nachdem das T-Shirt genäht ist?

Große Rumpfdrucke werden meist vor der Montage auf das zugeschnittene Teil aufgebracht, weil ein flaches Teil gleichmäßig gepresst wird und der Druck bis an die Nahtlinie laufen kann. Kleinere Platzierungen werden oft auf das fertige Kleidungsstück gedruckt. Die Entscheidung fällt bei der Spezifikationsprüfung, weil sie den Produktionsablauf beeinflusst.

Wie verhindert man, dass der Halsausschnitt seine Form verliert?

Indem die Bündchenqualität und ihr Rückstellvermögen spezifiziert werden, das Verhältnis kontrolliert wird, in dem der Bündchenring angesetzt wird, und die Schulternähte mit Band verstärkt werden, damit sie sich beim Tragen nicht dehnen. Prüfen Sie das Rückstellvermögen am Muster, indem Sie den Halsausschnitt dehnen und loslassen, statt es nur visuell zu beurteilen.

Kann ein T-Shirt in einer kundenspezifischen Pantone-Farbe gefärbt werden?

Ja. Der Stoff wird auf Ihre Referenz gefärbt, und vor der Serienfärbung wird ein Lab Dip auf dem tatsächlichen Stoff freigegeben. Bei Voyager Textile beginnt die Produktion in kundenspezifischer Pantone-Farbe bei 300 Stück. Siehe den Leitfaden zur Farbabstimmung.

Muss das Tech Pack angeben, ob die Maße vor oder nach dem Waschen gelten?

Ja, und das ist eine der nützlichsten Zeilen im Dokument. Baumwolljersey bewegt sich beim Waschen, deshalb kann eine Maßtabelle, die nicht sagt, auf welchen Zustand sie sich bezieht, ein Kleidungsstück ergeben, das die Kontrolle besteht und in der ersten Wäsche des Kunden durchfällt.

Wie lange dauert die T-Shirt-Produktion?

Die Serienproduktion bei Voyager Textile dauert in der Regel 4 bis 5 Wochen nach Musterfreigabe, je nach Produkt und Projekt. Stoffbeschaffung, kundenspezifische Färbung, Bemusterung und Transport kommen hinzu, und meist ist es die Stoffverfügbarkeit, die den Termin verschiebt, nicht die Nähzeit.

Dieses Kleidungsstück bei Voyager Textile bestellen

  • Jedes Kleidungsstück wird auf Bestellung nach Ihrem eigenen Design gefertigt.
  • Die Mindestbestellmenge liegt bei 300 Stück pro Farbe und pro Modell. Die Größen lassen sich innerhalb der 300 aufteilen, und für eine individuelle Pantone-Farbe gilt dasselbe Minimum von 300 Stück. Stoffe auf Polyesterbasis werden gesondert bewertet.
  • Ein Muster dauert 5 bis 7 Werktage. Die Serienproduktion dauert 4 bis 5 Wochen nach der Musterfreigabe; Entwicklung, Bemusterung und Versand kommen hinzu.
  • Zuschnitt, Nähen, Stickerei, Transferdruck und Sublimationsdruck erfolgen in unserer eigenen Fabrik in der Türkei. Siebdruck und die Wäsche fertiger Kleidungsstücke werden mit Partnerbetrieben koordiniert.

Mengen, Zeitplan und alle offenen Punkte werden je Projekt im Angebot bestätigt, sobald uns Ihre Spezifikation oder Ihr Tech Pack vorliegt.

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Senden Sie uns Stoff, Grammatur, Maße und Motiv oder ein Referenzteil, das wir nachbauen sollen. Wir prüfen die Fertigbarkeit, bestätigen, was fehlt, und bemustern, bevor etwas in die Serie geht.

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